Nun sind es bereits fünf Tage die ich in zwei Ländern unterwegs war und über 200km die zurückgelegt wurden. Eine Strecke die ich vorher noch nie mit dem Fahrrad zurückgelegt habe.

Auch habe ich vorher nie eine längere Zeit auf den Schweizer Velowegen verbracht. Ich bin begeistert! Die Schweiz ist ein absolutes Veloland. Die Wege sind super ausgeschildert und entsprechend ausgebaut. So hat es sich ergeben, dass ich doch mit Karte den ausgeschilderten Wegen bis nach Klosters gefolgt bin. Ein super Entscheid!

Gerne möchte ich in diesem Beitrag die einzelnen Routen etwas erläutern. Denn ich denke, es hilft sicherlich jemanden seine Tour vorzubereiten oder überhaupt zu starten.

Der Start war nicht ganz perfekt. Nämlich habe ich mir zu beginn absolut keine Gedanken gemacht wohin und wo lang ich fahren möchte. Es war lediglich klar, dass ich über den Flüelapass fahren werde. So bin ich einfach von Aarau losgefahren und gelangte auf den alten Bernerweg (Nr.34) welcher nach Baden verläuft. Diesem bin ich bis Lenzburg gefolgt. Dort habe ich dann auf eigene Faust den Weg durch Wohlen bis nach Birmensdorf wo ich dann erneut auf einen Veloweg der mit der Nummer 51 gestossen bin. Diesem folgte ich bis Hausen am Albis wo ich dann in Sihlbrugg den Hirzel überwinden musste. Schade, denn in Birmensdorf wäre auch noch ein anderer gewesen, welche mich via Schlieren direkt am Zürichsee vorbei geführt hat und wohl weniger Kraft gekostet hätte. Aber es war schlussendlich ein tolles Erlebnis. Danach folgte eine lange Fahrt auf der Rhein-Hirzel-Linth (Route Nr.32). Diesem bin ich dann bis zum Ende gefolgt wo er auf die Seen-Route (Nr.9) gewechselt hat. Danach folgten wunderschöne Kilometer entlang dem Walensee bis nach Sargans. In Sargans war der Weg auch ohne Schilder recht klar. So führte die Route auf dem Rheindamm geradeaus bis nach Vaduz.

Nach einem erholsamen Tag in Vaduz und Liechtenstein ging es dann wieder den roten Schildern mit dem weissen Velo entlang. So fuhr ich zuerst auf der Rehin-Route (Nr.2) bis nach Landquart wo es dann auf die Prättigauer Route (Nr.21) gewechselt hat. Diesem Radweg folgte ich dann bis nach Klosters.

Zu beachten gilt, dass die Routen in beide Richtungen ausgeschildert sind, die Erklärung von SchweizMobil sich jedoch auf eine spezifische Fahrtrichtung bezieht. Es muss immer beachtet werden in welche Richtung, dass man fährt. Denn der letzte Teil zum Beispiel bis nach Klosters wurde mit Start in Klosters als Einfach beschrieben. Dies trifft voll und ganz zu, denn es geht fast nur bergab. Entgegengesetzt war es an einigen Stellen zu steil zum Fahren und selbst beim schieben war es ziemlich kräftezehrend.

Navigation

Die App von SchweizMobil ist eine ganz klare Empfehlung. Sie ist kostenlos und es sind alle Velowege in der Schweiz eingezeichnet. Mithilfe der GPS Lokalisierung findet man sich super zurecht und ein Verfahren ist ausgeschlossen, wenn man die Augen offen hält und die Schilder nicht übersieht.

Ich habe mich rasch vom Gefühlfahren auf diese tolle Art des Radwanderns umentschieden. Es hat mir schnelle Kilometer gebracht und mich richtig warm mit dem Velofahren werden lassen.

Fazit

Die Wege sind toll und eine absolute Empfehlung für jeden der sich gerne draussen in der Natur bewegt.
Es lassen sich rasch und unkompliziert Radwanderung unternehmen welche kein Risiko von Fehlentscheidungen beinhalten. Die App von SchweizMobil ist super einfach zu bedienen und braucht fast keinen Akku (ein grosses Plus). Auch trifft die Beschreibung der App für einen Anfänger zu, so dass man nicht unangenehme Überraschungen erfährt.

Kategorien: NeuVelo

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