Endlich ist es soweit. Dem Knie geht es besser und es fühlt sich beim gehen super an. Also geht es weiter. Nicht, wie du jetzt vielleicht denkst, mit dem Velo, nein das bleibt in Kufstein. Weiter geht es mit dem Rucksack.

Obwohl mir das Reisen mit dem Velo sehr viel Spass gemacht hat und mich viel über die Mobilität mit dem Velo nachdenken hat lassen. So habe ich erlebt, dass es mit dem Velo kaum eine Grenze gibt. Nur die eigene die im Kopf existiert. Das war eine wunderbare Erfahrung. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es sich zurück in der Schweiz ganz ohne Auto leben lässt. Dies war ein Gedanke, der für mich lange nicht möglich gewesen wäre, aber nun durchaus zur Option geworden ist.

Velo adé?

Natürlich werde ich irgendwann mich wieder aufs Velo setzen, aber nicht mehr in den nächsten Monaten. Der Arzt konnte nämlich nicht sagen wie lange die Entzündung im Knie braucht um auszuheilen. Es dauert so lange wie dauert war die Antwort. Darum werde ich wohl auf dieser Reise nicht mehr aufs Velo setzen. Aber wer weiss wohin die nächste geht?

Plan B

In den vergangenen Tagen wurde ich viel gefragt wie nun mein angekündigter Plan B ausschaut, gerne teile ich diesen nun!

Der Plan ist ganz simpel. Das Gepäck wurde auf ca. 17kg reduziert und in einen 50Liter Rucksack gepackt. Ich bleibe noch immer nahezu autark und habe von Kocher bis Zelt fast alles dabei. Lediglich die Hightech Geräte haben keinen Platz mehr und müssen nach Hause. Schade, aber nun reist es sich auch etwas unbedenklicher.

Fortbewegen werde ich mich als Tramper mit Pappschild in der Hand und jede Menge Neugier was für Menschen mich mitnehmen werden. Ich freue mich sehr auf diese Form des Reisens. Einer meiner Wünsche ist mich nahe an der Kultur eines Landes zu bewegen, um mehr über die Menschen zu erfahren die da Leben. Unter diesen Punkten gibt es keinen einfacheren Weg an fremde Menschen zu gelangen und sich dabei noch fortzubewegen.

Gibt es Regeln?

Nein. Ich habe mir keine Regeln gesetzt wie ich mich fortbewegen werde. Es gibt viele Reisende welche sich selbst einschränken und sie als Tramper ausschliesslich auf die Mitfahrgelegenheiten verlassen und alles andere ausklammern. Das mache ich nicht. Der Grundton der Reise soll beibehalten werden und dieser lautet ja in Resonanz zu gehen und die Türen die sich öffnen mitzunehmen.

Gibt es Regeln?

Der weitere Verlauf wird sich nun spontan ergeben. Weiter geht es nach Salzburg welches eines der Ziele ist welche ich noch abhaken möchte und dort entscheide ich wohin es mich führt. Da sich auf Ende September noch Besuch in Wien angekündigt hat, werde ich in der Region bleiben. Aber wieso nicht kurz ans Meer nach Kroatien?

Bleib dabei und verfolge die Reise, es wird spannend!

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